Ilona Helmedach | Systemaufstellung. Coaching. Mentoring. systemische Beratung. Familienaufstellung.

iLONA HELMEDACH
PRAXIS FÜR SYSTEMISCHE PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG

Erkenne deine "Rolle" im System
Manche Themen belasten, bleiben unklar und zeigen sich immer wieder. Versuche, etwas zu ändern, führen oft zu keinem wirklichen Ergebnis.
Konflikte.
Spannungen in Beziehungen.
Innere Unruhe.
Wiederkehrende Emotionen im eigenen Erleben oder in der Familie.
Oft steckt dahinter mehr als das, was sichtbar ist.
In einer Aufstellung wird erkennbar, welche Rolle du in diesem Zusammenhang einnimmst und an welchen Blockaden und Mustern du unbewusst festhängst.
Das Besondere an einer Aufstellung
Raus aus dem Kopf
Rein in den Raum als konkret greifbare Situation.
Du gewinnst Abstand und wirst durch die Stellvertreter zum Beobachter deines Themas.
Du wirst dir bewusst was zu dir gehört, und verabschiedest, was nicht deines ist.
Du kannst direkt verändern, was dir bisher Kraft zieht.
Du musst nicht länger nach einer Lösung oder Antwort suchen.
Vielleicht wartet sie nur darauf, dass du sie aufstellst.
Was in einer Aufstellung passiert
Auch wenn es der Begriff "Familienaufstellung" vermuten lässt:
Deine Familie muss dafür nicht anwesend sein.
Die relevanten Personen und Anteile deines Anliegens werden durch Stellvertreter im Raum repräsentiert.
Zum Beispiel:
-
Familienmitglieder und andere Personen
-
Symptome und Emotionen
-
Verhaltensweisen und Gedanken
So entsteht ein aktives Bild deines Themas, das oft mehr zeigt, als Worte es können.
Dabei kann deutlich werden:
-
dass du Verantwortung trägst, die nicht zu dir gehört
-
dass Schuld bei dir liegt, die nie deine war
-
dass du eine Rolle übernommen hast, um etwas auszugleichen
-
dass Bedürfnisse keinen Platz hatten
Du erkennst, was wirklich zu dir gehört und was du aus deinem System übernommen hast.
Und genau dadurch wird verständlich, warum sich Druck, Konflikte oder bestimmte Situationen immer wiederholen.
die Stellvertreter
Menschen, die in einer Aufstellung als Stellvertreter eine Position übernehmen, nehmen Dinge wahr, die zu dieser Position gehören.
Sie spüren Spannungen, sie reagieren.
Sie bringen Dinge zum Ausdruck, die vorher nicht greifbar waren.
Was in dem Moment entsteht, ist kein Nachdenken oder Erfinden. Es zeigt sich einfach etwas.
Das nennt man Stellvertreterphänomen.
Um Stellvertreter zu sein, musst du nichts können. Du bist Teil des Prozesses. Genauso, wie du da bist.
Ich begleite dich und die Stellvertreter durch den gesamten Prozess.
Was du aus einer Aufstellung mitnimmst
Du denkst nicht mehr nur darüber nach.
Du siehst es. Und das verändert mehr, als jede Erklärung.
Manuel, ein Teilnehmer, hat seine Erfahrung ausführlich in Worte gefasst:
Rückblickend kann ich heute sagen:
Worauf habe ich eigentlich gewartet? Von selbst wurde es ja schließlich nicht besser.
Ich bin zu einer Aufstellung gegangen, weil meine Frau mir schon seit drei Jahren davon erzählt hatte und immer wieder meinte, ich solle mal "mein Thema" aufstellen.
Ich habe lange gezögert, weil ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, wie mir fremde Menschen in einer Gruppe bei meinem Thema helfen sollten.
Schließlich meldete ich mich an und beschloss, meine Handlungsunfähigkeit aufzustellen.
Ich fühlte mich schon länger voller Druck, Zwang und auch Hilflosigkeit.
Meine Freude war verschwunden.
Zwar wusste ich viel über mein Inneres, konnte aber nichts wirklich erklären, begründen oder verändern.
Mein Alltag hatte einen Verlauf genommen, mit dem ich absolut unzufrieden war.
Es fiel mir schwer, Dinge zu entscheiden. Ich hatte kaum noch Lust auf etwas, sah oft nur das Negative und entwickelte Angst vor bestimmten Situationen und fing an, sie zu unbewusst zu meiden.
Orientierungslos, kein Ziel, irgendwie kam ich mir verloren vor.
Am Beginn der Aufstellung dachte ich, ich wüsste, was dabei herauskommt. Doch es kam anders.
Ich stellte verschiedene Menschen und Emotionen auf, die von den Stellvertretern übernommen wurden. Ich sah das Konstrukt, das ich mir offensichtlich selbst aufgebaut hatte und aufrechterhielt. Es zeigte mir, wie ich mich im Gefüge der Dinge nie gesehen hätte. Es war einfach nur verblüffend zu sehen, dass andere Menschen, die mich nicht kennen, zeigen konnten, wie ich mich in meinem Leben verhielt, wie ich wirke, wie ich bin, wie ich mich gebe. Und wie sich Personen und Dinge im Alltag um mich herum bewegten. Als ich das so sah, zeigten sich Verbindungen, an die ich nie gedacht hätte. Ich war überrascht und gleichzeitig erleichtert. Denn oft hatte ich das Gefühl, falsch zu sein und nichts richtig zu machen, nicht genug zu tun. In der Aufstellung wusste ich plötzlich, warum. Ich musste aufhören wie ein ferngesteuertes Spielzeugauto einfach nur zu funktionieren und ständig gegen die Wand zu fahren! Mein unbewusster Widerstand war an manchen Stellen ziemlich ausgeprägt. So hätte ich mich selbst nie eingeschätzt. Die Kernfrage "Wer bin ich überhaupt?" kam durch die Aufstellung auf. Und gleichzeitig auch eine innere Freiheit, mich auch im Nachhinein damit zu beschäftigen und der Frage von Grund auf nachzugehen. Seitdem hat sich einiges Positives bei mir getan. Die nötige Bewusstheit um anders zu handeln ist da. Ich nehme anders wahr und lerne, die eingefahrenen Wege des Spielzeugautos zu erkennen, um nicht immer wieder auf ein Neues gegen die Wand zu fahren. Dank der Aufstellung und die Begleitung habe ich mich getraut Herausforderungen anzunehmen, vor denen ich früher weggelaufen wäre. Das ist mein größter persönlicher Erfolg. Ich habe später weitere Aufstellungen besucht, als Stellvertreter und nochmal mit eigenem Thema. Und mit der zurückgewonnenen Freude treffe ich dort jedes Mal wieder genau das, was im Kern noch auf Lösung wartet und mich berührt, manchmal auch überwältigt. Es ist, als wäre ich jedes Mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort, in genau der richtigen Position.
Themen, die sich aufstellen lassen
Zum Beispiel, wenn du sagst:
-
„Ich stecke in einem Kreislauf fest und finde keinen Weg heraus.“
-
„Ich fühle mich für alles verantwortlich.“
-
„Ich habe ständig ein schlechtes Gewissen.“
-
"Ich kann gegen meine Eifersucht nichts tun."
-
„Ich werde nicht gesehen.“
-
„Ich bin oft wütend und weiß nicht warum.“
Oder wenn es sich eher so zeigt:
-
Spannungen in der Familie oder in Beziehungen
-
innere Unruhe oder Druck
-
wiederkehrende Konflikte
-
das Gefühl, festzustecken
-
Angst oder starke emotionale Reaktionen
-
körperliche Beschwerden ohne klare Ursache
Auch wenn du dein Anliegen noch nicht klar benennen kannst, ist eine Aufstellung möglich.
Ablauf einer Aufstellung in der Gruppe
1. Anliegen
Zu Beginn schauen wir gemeinsam auf dein Thema. Was dazugehört und was eine Rolle spielt.
2. Stellvertreter
Dann werden die Positionen im Raum mit den Stellvertretern aufgestellt.
3. ein interaktives Bild entsteht
Durch die Stellvertreter beginnt sich die Situation zu zeigen und zu bewegen.
Wir können hinter dein Thema schauen.
4. Veränderung
Wir schauen, was du in dem Moment brauchst, was dir hilft.
Manchmal ist es nur ein klarer Blick, manchmal neu sortieren, manchmal auch ein aktives Abschließen.
Es zeigt sich im Prozess.
Je nach Format finden mehrere Aufstellungen statt. (Abends meist 2 bis 3, im Tagesformat entsprechend mehr.)
Eine Gruppe besteht aus 6 bis 8 Teilnehmern.

Aufstellen bedeutet
S E I N
S – sichtbar machen
Was dich bisher belastet, verwirrt oder sich wiederholt.
Du siehst es deutlich vor dir.
E – erkennen
Zusammenhänge, Spannungen und Dynamiken.
Du erkennst, was vorher nur verwirrend war.
I – in Beziehung sehen
Alles reagiert gegenseitig miteinander.
Du verstehst, was dich blockiert.
N – neu ausrichten
Dein Blick verändert sich.
Du sortierst dich neu.
Teilnahme
Du kannst teilnehmen:
-
mit eigenem Anliegen
-
als Stellvertreter
-
als Beobachter
Auch ohne eigenes Thema nimmst du oft etwas für dich mit.
Wenn du eine Aufstellung für dich möchtest, dich in einer Gruppe aber nicht wohlfühlst, ist auch eine Einzelaufstellung möglich.
wann eine Aufstellung passend ist
Wenn du merkst:
-
ein Thema wiederholt sich
-
du kommst mit Denken allein nicht weiter
-
familiäre oder beziehungsbezogene Spannungen belasten dich
-
du willst dein Thema betrachten und bearbeiten
-
du willst raus aus endlosen Gedankenschleifen
-
du spürst Druck, Zweifel oder schlechtes Gewissen
Alles Wichtige auf einen Blick
Format: Gruppe mit 6 bis 8 Teilnehmern
Ort: Beselich
nächster Termin: Freitag, 15. Mai
Uhrzeit: Beginn um 18:00 Uhr
Umfang: ca. 3 bis 3,5 Stunden
Teilnahme: mit eigenem Anliegen oder als Stellvertreter
Vorgespräch: bei Teilnahme mit eigenem Anliegen
Preis mit Anliegen: 140,- €
Preis als Stellvertreter/Beobachter: 30,- €
Wenn du denkst "Das bin ich" und den Wunsch hast, dich von Altem zu lösen und neue Wege zu gehen, ist eine Aufstellung ein möglicher nächster Schritt.